Front des Vosges 14-18

Gedenktourismus 14-18, VOGESEN FRONT

Front des Vosges 14-18
Front des Vosges 14-18


DIE VOGESEN EIN EINZIGARTIGER SCHAUPLATZ DES GEBIRGSKRIEGES

Erhalten aufgrund des extremen Klimas und der Tatsache, dass sie etwas in Vergessenheit geraten sind, liegt die Vogesenfront in einer Gebirgsregion zwischen dem Donon im Norden und dem Grosse Belchen im Süden. Die ehemalige Reichsgrenze von 1871 ist heute der einzige Abschnitt der Front des Ersten Weltkriegs, in dem Gefechte im gebirge stattfanden. Geschützt durch herrlichen Wald verbindet sich die hauptsächlich deutsche Befestigungsanlage geschickt mit den kleinsten Felsspalten. Das Freilichtmuseum gibt mit den unzähligen Spuren der Symbolik der „blauen Linie der Vogesen“ Gestalt, auf die der aus Saint-Dié stammende Jules Ferry vor seinem Tod 1893 seinen Blick richtete.

Die ersten Kriegshandlungen im Elsass (August 1914)

- Die erste französische Offensive (7. bis 13. August 1914): Besetzung von Mulhouse (8. August) und deutscher Gegenangriff, der den Rückzug der Franzosen an die Grenze zur Folge hatte.

- Die zweite französische Offensive (14. bis 22. August ): Die Gründung der sogenannten "Armée de l'Alsace" oder 7. Armee ermöglichte einen Doppelangriff aus den Vogesen und im Oberelsass auf Mülhausen und Colmar. Aber das Scheitern der Grenzschlacht hatte die Auflösung der "Armée de l'Alsace" zur Folge und das eroberte Gebiet wurde wieder aufgegeben (24. August 1914).



Die langsame Stabilisierung der Front (September bis Dezember 1914)

Von der Schweizer Grenze über die Hochvogesen bis zur Nordsee, stabilisierte sich die Front und organisierte sich allmählich mit dem Bau von endlosen Schützengräben.

Das Elsass, ein sekundärer Kriegsschauplatz

Für die beiden Armeen wird das Elsass für die gesamte Dauer des Krieges ein sekundärer Schauplatz, da die Vogesen eine Barriere bilden für die Verteidigung, die gleichzeitig Bewegungen erschwert. Die Vogesen, das einzige Gebirgsmassiv auf der ganzen Front erfordern den Einsatz von französischen Gebirgsjägern und bayrischen Truppen und machen die Logistik für eine Schlacht dort unmöglich.

In der Tat ist keine strategische Unternehmung für die Franzosen möglich aufgrund der Barriere des Rheins, während für die Deutschen das Hindernis der Vogesen noch verstärkt wird durch die Befestigungsanlage vom Typ „Seré de Rivières“ von Belfort bis Epinal.

Allerdings ist für Frankreich die Befreiung des Elsass eine psychologisch entscheidende Notwendigkeit während sich die Deutschen nicht ungestraft Mulhouse nehmen lassen konnten, die einzige große Stadt im südlichen Elsass, daher war die Verteidigung des Hochrheins ursprünglich nach den deutschen Kriegsplänen aufgegeben worden.









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